Leaky Gut Syndrom: Wenn der Darm löchrig wird

Alles über die durchlässige Darmschleimhaut (Leaky Gut)

Beim Leaky Gut Syndrom handelt es sich um kleine Löcher im Dünndarm, durch die Giftstoffe in den Körper bzw. Blutkreislauf gelangen. Anders ausgedrückt: Die Barrierefunktion der Darmschleimhaut ist gestört. Welche Bedeutung hat das für Allergien und Unverträglichkeiten?

 

Welche Symptome können bei einem Leaky Gut auftreten?

  • Durchfall
  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • Migräne
  • Müdigkeit
  • Hautprobleme

 

Wie entsteht eine löchrige Darmwand?

Meist ist falsche Ernährung daran schuld, wenn die Darmflora durcheinandergewirbelt und in weitere Folge auch die Darmwand geschädigt wird:

  • Zu viel Zucker, Weißbrot oder Nudeln, Wurst und Käse
  • Dafür zu wenig Ballaststoffe und Gemüse
  • Hoher Alkoholkonsum
  • Medikamente (etwa Antibiotika oder Schmerzmittel), die langfristig eingenommen werden
  • Durch Stress
  • Durch Nährstoffmangel (etwa an Vitamin A und Zink)
  • Durch Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen
  • Allergien, Unverträglichkeiten, oder chronische Darmerkrankungen

Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Leaky Gut

Oft wird das Leaky Gut Syndrom aber auch durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten begünstigt. Viele Menschen wissen das jedoch nicht und verbinden etwa auftretende Kopfschmerzen mit anderen Ursachen.

Um herauszufinden, ob du an einer Lebensmittelunverträglichkeit wie beispielsweise einer Glutenunverträglichkeit leidest, solltest du über mehrere Wochen auf Produkte einer bestimmten Lebensmittelgruppe (etwa Milch, Wurstwaren oder Nüsse) verzichten und darauf achten, ob sich eine Verbesserung einstellt.

Aufbau der Darmflora wichtig

Natürlich ist es besser, sich ausgewogen zu ernähren und die Darmflora gut in Schuss zu halten. Doch ist der Darm bereits in Mitleidenschaft gezogen worden, gibt es einige Tipps, um die Flora wieder auf zu bauen:

  1. Präbiotika wie etwa Blaubeeren oder Artischocken zu sich nehmen
  2. Grünen Tee trinken oder dunkle Schokolade essen, die reich an Polyphenolen sind, die das Wachstum von wertvollen Bifidobakterien stimulieren
  3. Darm-Hirn-Achse: Psyche und Darmflora hängen eng zusammen. So kann z. B. Stress die motorische Darmaktivität negativ beeinflussen. Das gilt auch umgekehrt: Veränderungen im Darm können die Stimmung beeinflussen
  4. Basische Lebensmittel bevorzugen: etwa Spinat, Karotten, Erbsen, Rucola, Gurken, Bohnen, Paprika, Champignons, Kartoffeln, Bananen
  5. Bitterstoffe für die Leber fördern die Darmsanierung

 

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