Lebensmittel zur Unterstützung eines gesunden Darms

Welche Aufgaben hat der Darm eigentlich?

Willst du deinen Darm glücklich machen? Dann solltest du dich auf leicht verdauliche Lebensmittel konzentrieren, die zudem noch eine Menge Vitamine enthalten. Wichtig dabei ist eine Mischung aus fermentierten und unfermentierten Lebensmitteln. Was genau der Unterschied ist und wie du selbst fermentieren kannst, erfährst du in diesem Blog.

Unser Darm ist ein richtiger Schwerarbeiter. Immer darauf bedacht,

  • die Nahrung bestmöglich zu verarbeiten und zu transportieren
  • dient als Barriere vor äußeren Erregern und Giftstoffen
  • und die Mikroorganismen zu überwachen.

Entscheidend für nahezu sämtliche Verdauungsvorgänge sind die gut 100 Billionen Bakterien, die uns bevölkern. Diese können gemeinsam bis zu zwei Kilogramm schwer sein.

 

Fermentierte Lebensmittel – Wahre Vitaminbomben für den Darm!

Was ist Fermentieren?

  • Beim Fermentieren geht es um das Haltbarmachen von Lebensmitteln. So macht man z.B. im Winter aus Weißkohl Sauerkraut. Dadurch bleiben wichtige Mikronährstoffe erhalten

 

Welche Lebensmittel sollte man verwenden? (Auszug)

Während unsere Urahnen bis zu 500 verschiedene Pflanzen aßen, stammt unsere Nahrung heute größtenteils von nur 17 Nutzpflanzen. Mit den nachfolgenden Empfehlungen liegst du richtig:

  • Die klassischen fünf Portionen Obst und Gemüse täglich sind nach wie vor empfehlenswert
  • Leinsamen mit Omega-3-Fettsäuren
  • Beeren (vor allem dunkle) mit hohem Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen
  • Kombucha (fermentierter Tee aus Ostasien)
  • Apfelessig
  • Stichfester und fermentierter Naturjoghurt mit wichtigen Milchsäurebakterien
  • Leber als wertvolle Quelle von Vitamin A
  • Fermentiertes Gemüse wie etwa Sauerkraut, rote Beete und Kimchi
  • Proteine aus Fisch, Eier und Biofleisch

 

Was macht Fermente so gesund?

Beim Fermentieren siedeln sich Milchsäurebakterien an, die z.B. das Gemüse verstoffwechseln und Milchsäure sowie in weiterer Folge Vitamine produzieren.

Das heißt: Fermentiertes Gemüse wird für den Darm besser verdaulich, verändert den Mikronährstoffgehalt (bzw. deren Bioverfügbarkeit), nährt die guten Bakterien des Darms und bringt dadurch u.a. das Immunsystem auf Höhenflüge.

 

Darauf solltest du beim Kauf von fermentierten Lebensmitteln achten:

Wenn du nicht selbst fermentieren möchtest, solltest du beim Einkauf auf einige Punkte achten:

  • Verwendung von Meersalz ohne Zusätze
  • Keine Starterkulturen
  • Nicht pasteurisiert
  • Keine Zusätze wie Aromen oder künstliche Farbstoffe
  • Frei von Zucker und Konservierungsstoffen
  • Im Idealfall nachhaltig produziert

Mikronährstoffe für die Immunfunktion des Darms

Darm-Schleimhaut-Immunsystem ist ein komplexes Gebilde. Alle drei Tage erneuert sich unsere Darmschleimhaut komplett. Das bedeutet Schwerstarbeit für den Stoffwechsel, der dafür besondere Mikronährstoffe benötigt.

Für die normale Immunfunktion:

  • Zink, Selen, Eisen, Kupfer, Vitamine A, C, B6, B12, D und Folsäure

Für den Erhalt normaler Schleimhäute:

  • Vitamin A, B2, Biotin, Niacin
Zitrusfrüchte auf gelbem Untergrund