Die richtigen Mikronährstoffe beim Sport

Beim Sport – egal ob du ihn hobbymäßig oder professionell ausübst – benötigt dein Körper viel Energie. Die Muskeln brauchen viel Eisen für den Sauerstofftransport, Magnesium steuert Nerven und Muskeln, Kalium und Natrium regulieren deinen Wasserhaushalt. Die Versorgung mit Mikronährstoffen ist essentiell für gute, sportliche Leistungen. Abhängig von der Sportart, der Intensität, dem Alter und dem Geschlecht ist der Bedarf unterschiedlich.

 

Ausdauersport (Laufen, Radfahren, Rudern etc.)

Du läufst Marathons, joggst regelmäßig, nimmst vielleicht sogar an Triathlons teil oder schwingst dich immer wieder für ausgedehnte Touren aufs Rad? Dann solltest du auf die richtige Mikronährstoffzufuhr achten.

  • Für Ausdauersportler wichtig sind vor allem B-Vitamine. Sie spielen im aeroben Stoffwechsel eine bedeutende Rolle. Als aerob bezeichnet man die Energiegewinnung im Körper bei ausreichend vorhandenem Sauerstoff.
  • Durch den starken Elektrolytverlust muss der Salz- und Wasserhaushalt mit den Mineralstoffen Natrium und Kalium aufgefüllt werden.
  • Viele Ausdauersportler leiden unter Magen-Darm-Problemen. Das betrifft vor allem Marathonläufer oder Triathleten. Der Darm wird nämlich schlechter durchblutet, die Barrierefunktion der Darmschleimhaut leidet und Giftstoffe gelangen leichter ins Blut. Als Energielieferant hilft hier die Aminosäure Glutamin.
  • Weiters wichtig für Ausdauersportler: Magnesium und Zink!

 

Krafttraining (Grundfitness)

Ohne Kraft keine Ausdauer und keine Fitness. Doch gerade beim Muskelaufbautraining gilt es, neben der Einnahme von Proteinen, auch auf wichtige Mikronährstoffe zu achten.

  • Vor allem 5 Vitamine sind beim Krafttraining von Bedeutung: Vitamine B1 (Energiestoffwechsel), B2 (Energiegewinnung in den Zellen), B6 (Muskelaufbau), C und E (beide Antioxidantien, die nach dem Training freie Radikale abfangen)
  • Weiters für einen guten Muskelaufbau wichtig: Kalzium, Magnesium, Chrom, Selen, Zink und Eisen.

 

„In Anbetracht der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der belegten Tatsache, dass die gezielte individuelle Unterstützung mit Mikronährstoffen bei Sportlern die Regenerationsfähigkeit fördert, das Immunsystem unterstützt, die mentale Leistungsfähigkeit verbessert und somit auch das Verletzungsrisiko senkt, sollte im Sport (sowohl Breiten- als auch Spitzensport), 2-5 mal im Jahr der Mikronährstoff-Status kontrolliert und entsprechend angepasst werden.“
Markus Schauer, Gesundheitscoach aus Tirol

 

Welche Mikronährstoffe brauchst du generell wofür:

Für Energie: Vitamine B1, B2, B6, B12, Biotin, Folsäure, Niacin, Pantothensäure, außerdem Coenzym Q10, L-Carnitin, Phosphor, Eisen und Chrom

Für das Immunsystem: Bei der intensiven Körperbelastung im Sport steigt die Anzahl freier Radikale im Körper. Antioxidantien tragen dazu bei, freie Radikale abzubauen. Besonders wichtig sind die Vitamine A, C und E sowie Zink.

Für Knochen und Muskeln: Vitamin D, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Natrium, Chlor. Die letzteren beiden tragen auch zum Salz- und Wasserhaushalt und zur Thermoregulation bei.

 

Alle Mikronährstoff-Präparate, die deinen Körper beim Sport unterstützen findest du hier.