Die 12 wichtigsten Mikronährstoffe im Portrait

Warum Mikronährstoffe in unserer heutigen Zeit so wichtig sind

Mineralstoffe, Spurenelemente & Vitamine: Die Zugabe von Mikronährstoffen ist für ein kraftvolles Leben wichtiger denn je. Die Anforderungen unseres modernen Lebens mit Stress und einem erhöhten Tempo bringen uns aus unserem natürlichen Lebensrhythmus. Zusätzlich enthält unsere Nahrung schon lange nicht mehr den vollen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen wie noch vor 50 Jahren. Damit der Körper unter dieser Belastung reibungslos funktionieren kann, braucht er zusätzliche Vitalstoffe – etwa durch Nahrungsergänzungsmittel. Ausgewählte Mikronährstoffe sorgen dafür, dass der Körper in Balance bleibt und seinen täglichen Herausforderungen gewachsen ist – für mehr Freude und Genuss am Leben.

Eisen –
der Fitmacher

Als Bestandteil der roten Blutkörperchen transportiert Eisen Sauerstoff in alle Körpergewebe, was notwendig ist für unseren Energiehaushalt. Wenn Gehirn, Muskeln und Gewebe ausreichend mit Sauerstoff versorgt sind, ist die Konzentration hoch und wir bleiben fit und leistungsfähig. Eisen ist auch essentiell für das Immunsystem und die Zellteilung. Vor allem Frauen und Schwangere müssen auf eine ausreichende Eisenzufuhr achten. In der Nahrung steckt es in rotem Fleisch, Haferflocken, Hülsenfrüchten oder grünem Blattgemüse.

Magnesium –
der Stählerne

Der Mineralstoff unterstützt Nerven, Psyche und Muskeln. Außerdem sorgt er sowohl für die Muskelanspannung als auch für deren Entspannung. Magnesium ist überdies für den Energiestoffwechsel wichtig und leistet einen Beitrag zum Elektrolytgleichgewicht. Menschen, die häufig Diäten machen, an Schlafmangel oder unter Stressbelastung leiden, weisen oft einen Magnesiummangel auf. Zu finden ist Magnesium vor allem in Vollkornprodukten, Nüssen und grünem Gemüse.

Calcium –
der Knochenbauer

Über 99,5 % des Calciums im Körper befindet sich in Knochen und Zähnen. Dabei ist der Mineralstoff auch für Muskeln, Nerven und Blutgerinnung wichtig. Calcium spielt darüber hinaus eine bedeutende Rolle bei der Zellteilung und bei der Produktion von Verdauungsenzymen. Von Calciummangel betroffen sind insbesondere Kinder im Wachstum, Schwangere und ältere Menschen. Calcium kommt in Grünkohl, Hartkäse, Sesam sowie Brokkoli reichlich vor.

Zink –
der Tausendsassa

Zink ist ein lebensnotwendiges Spurenelement und für zahlreiche Prozesse unentbehrlich – wie das Wachstum, das Immunsystem, Haut und Haare, die Knochen, die Insulinspeicherung, die Eiweißsynthese sowie die Spermienproduktion. Es wirkt zudem antioxidativ und entzündungshemmend. Bedeutend ist es in der Wachstumsphase, also für Kinder und Jugendliche, sowie bei Heilungsprozessen. In der Nahrung kommt es in Fleisch, Milch, Fisch und Eiern vor.

Selen –
das Schutzschild

Selen spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem: Es ist Bestandteil eines Enzyms, das freie Radikale bindet, die täglich durch Umweltgifte, Zigaretten oder Stress entstehen. Zudem wird es erfolgreich bei Herz-Kreislauf-Störungen eingesetzt. Es ist ein essentielles Spurenelement, das über die Nahrung aufgenommen werden muss. Vorhanden ist es unter anderem in Schweinefleisch, Fisch, Nüssen und Pilzen.

Folsäure –
das Frauenvitamin

Folsäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine und ist wichtig für Wachstum und Entwicklung. Deshalb muss vor allem in Schwangerschaft und Stillzeit der Körper ausreichend damit versorgt sein, damit es nicht zu Fehlbildungen kommt. Folsäure wirkt zudem Müdigkeit entgegen und hält den Homocysteinspiegel in Balance. Das natürliche Folat kommt in Weizenkeimen, Spargel, Getreideprodukten und grünem Blattgemüse vor.

Vitamin C –
der Immunbooster

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist wasserlöslich und unterstützt zahlreiche Stoffwechselprozesse im Körper. So ist es am Aufbau von Bindegewebe, Knochen und Knorpeln beteiligt. Als Antioxidans hemmt es die Bildung von krebserregenden Stoffen und kann die Eisenaufnahme signifikant verbessern, was vor allem für Vegetarier und Veganer bedeutend ist. Es ist in Zitrusfrüchten, Paprika, Sanddorn und Johannisbeeren reichlich vorhanden.

Vitamin D –
das Sonnenvitamin

Das fettlösliche Vitamin D kann im Gegensatz zu vielen anderen Vitaminen mithilfe von Sonnenlicht vom Körper selbst hergestellt werden. Die Aufnahme über das Essen nimmt nur einen geringen Anteil ein. Es kann in den Zellen für einige Monate gespeichert werden, was insbesondere für die lichtärmere Jahreszeit bedeutend ist. Benötigt wird Vitamin D vor allem im Darm, in Knochen und Zähnen, im Muskelgewebe und vom Immun- sowie Hormonsystem. In der Nahrung kommt es in Hering, Makrele, Eigelb, Leber und Pilzen vor.

Vitamin A –
das Augenvitamin

Das fettlösliche Vitamin A (Retinol) ist an der Zellbildung, am Knochenaufbau, an der Fortpflanzung und am Sehvermögen wesentlich beteiligt. Es ist Radikalfänger und hat damit eine zellschützende Wirkung. Unterschieden wird zwischen dem „fertigen“ Vitamin A, das ausschließlich in tierischen Nahrungsmitteln vorkommt (Milch, Käse, Fisch, Leber) und dem Provitamin A, das nur in Pflanzen zu finden ist (Karotten und grünem Gemüse). Dieses muss mithilfe von Fett erst umgewandelt werden.

Vitamin B12 –
der Kicker

Das wasserlösliche Vitamin B12 ist an der Blutbildung beteiligt, schützt das Herz-Kreislauf-System und ist für das Nervensystem unverzichtbar. Ein Mangel kann irreparable Schäden hervorrufen, weshalb auf eine ausreichende Zufuhr dringend geachtet werden sollte. Es findet sich fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln; Vegetarier und Veganer erleiden deshalb öfter einen Mangel als Mischköstler. Es ist in Fisch, Fleisch und Innereien sowie in wenigen Pflanzen, wie etwa Algen oder vergorenen Lebensmitteln, vorhanden.

Vitamin E –
der Radikalfänger

Das fettlösliche Vitamin E ist als kraftvolles Antioxidans sowie Radikalfänger bekannt und gilt als wahrer Jungbrunnen. Es verlangsamt den Alterungsprozess, schützt Herz und Arterien, fördert die Fruchtbarkeit und stärkt das Immunsystem. Es schützt die Zellen vor oxidativem Stress, benötigt aber Vitamin C und Selen, um voll wirken zu können. In der Nahrung kommt es in Pflanzenölen, Nüssen und Getreidekeimen vor.

Vitamin K –
das Blutgerinnungsvitamin

Das fettlösliche Vitamin K ist an der Blutgerinnung und am Knochenaufbau beteiligt. Ein Mangel zeigt sich mit einer gesteigerten Blutungsneigung, einer schwachen Wundheilung oder starken Durchfällen. Ein Teil der täglich benötigten Menge kann im Darm gebildet, der Rest muss über die Nahrung aufgenommen werden. Vitamin-K-reiche Lebensmittel sind Spinat, Eier, Sojabohnen, Sauerkraut und Rindfleisch.