Die besten Hausmittel für starke Abwehrkräfte

Der Sommer ist vorbei und die nasskalte Jahreszeit steht vor der Tür. Nicht jeder freut sich über den Beginn des Herbstes. Besonders für Personen mit einem schwachen Immunsystem bedeutet das Halsweh, Husten, Schnupfen oder eine laufende Nase. Ständig erkältet zu sein ist ein Graus. Was kannst du tun, um dein Immunsystem natürlich zu unterstützen, um dem Kranksein zu trotzen? Wir haben die 10 besten Hausmittel für dich:

1. Zwiebel, Knoblauch & Co!
Wer fit sein und Bakterien und Viren keine Chance geben will, der sollte auf eine vitaminreiche Kost achten. Es ist nicht schwer, sich auch im Herbst und Winter nährstoffreich zu ernähren. Bei einem schwachen Immunsystem sind vor allem Vitamin A, B6, B12, C, D und E essenziell, um gut über den Herbst und Winter zu kommen. Auch Spurenelemente wie Zink, Eisen und Selen sind wichtig, um den Körper ausreichend zu versorgen. Viele Lebensmittel, die wir sowieso im Kühlschrank haben, sind wahre Immun-Helden. Beispielsweise helfen dir Brokkoli, Knoblauch, Pilze, Zitrusfrüchte, Beeren, Nüsse und Kohl, gesund zu bleiben. Auch Ingwer, Curcuma und Zimt sind im Herbst und Winter besonders beliebt, da sie dich von innen wärmen! Besonders Zwiebel und Kohlgemüse sollten in der kalten Jahreszeit verzehrt werden, da ihnen eine immunkräftigende Wirkung nachgesagt wird.

2. Zauberwort: Bewegung!
Regelmäßige Bewegung ist der Schlüssel für ein gesundes Leben. Das ist nichts Neues. Wer seine Abwehrkräfte stärken will, der sollte sich regelmäßig bewegen. Am besten eignet sich dafür Ausdauersport wie Radfahren, Laufen oder Schwimmen. Achtung: Immer im eigenen Tempo sporteln und nicht übertreiben! Verausgabst du dich zu stark, kann das wiederum negative Einflüsse auf das Immunsystem haben.

3. Abwarten und Tee trinken
Wer gesund bleiben will, sollte viel trinken. Denn wer nicht genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, fühlt sich müde und abgeschlagen. Ein Flüssigkeitsmangel kann sich auch durch Konzentrationsschwäche äußern. Neben Wasser ist vor allem Tee empfehlenswert, da dieser häufig – je nach Teeart - zusätzliche Antioxidantien enthält, die die Abwehrkräfte unterstützen. Schon mal Holunderblütentee probiert? Dieser bringt den Körper ins Schwitzen und versucht so, die eintrudelnde Erkältung gleich wieder aus dem Körper zu bringen. Auch Fenchel- und Kamillentee sind wahre Immunhelferlein.

4. Schläfst du gut?
Schlaf ist enorm wichtig für unser Immunsystem. Während wir schlafen, gönnen wir unserem Körper eine Pause und er kann sich vom Tag erholen und regenerieren. Er schöpft neue Energie, um wieder voll auf der Höhe zu sein. Diese Energie braucht er vor allem im Kampf gegen Viren und Bakterien. Menschen mit Schlafproblemen oder Schlafstörungen sind häufig anfälliger für Infekte, da sich ihr Körper nachts nicht entsprechend erholen kann. Faustregel: Sieben bis acht Stunden Schlaf wäre ideal, um wieder voll aufzutanken!

5. Händewaschen!
Viren und Bakterien lauern überall: Im Bus, im Büro, im Fitnessstudio und auch draußen. Regelmäßiges Händewaschen hilft zu verhindern, dass Bakterien in den Körper gelangen und sich möglicherweise ausbreiten.
Besonders unser Smartphone gilt als Bakterienfalle, da wir es in beinahe jeder Lebenssituation nutzen und es so mit einer Vielzahl an Bakterien in Berührung kommt. Neben Händewaschen auch ans Handy selbst denken und dieses von Zeit zu Zeit desinfizieren. Tipp: Vor allem im Bad und in der Küche tummeln sich Bakterien. Am besten das Smartphone nicht in diese beiden Räume mitnehmen.

6. Gesunder Darm = gesundes Immunsystem
Mittlerweile ist bekannt, dass ein gesunder Darm maßgeblich für die Gesundheit ist. Denn der Großteil aller Immunzellen sitzt im Darm. Ist die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten, kann dies Einflüsse auf das allgemeine Wohlbefinden haben. Unserem Darm tun vor allem fermentierte Lebensmittel (Joghurts, Sauerkraut, etc…) und wertvolle Ballaststoffe (Gemüse, Leinsamen, Nüsse, Zitrusfrüchte) gut. Und: In Ruhe essen und mindestens 30-mal kauen unterstützt den Darm ebenso, da wir ihm dadurch wertvolle Verdauungsarbeit abnehmen. Gut gekautes Essen kann einfacher verdaut werden und davon profitiert wiederum der Darm selbst (weniger Blähungen, etc.) und wir nehmen mehr Nährstoffe auf!

7. Stoßlüften!
Durch regelmäßiges Stoßlüften kannst du abgestandene Luft aus geschlossenen Räumen abtransportieren und durch Frischluft ersetzen. So können mögliche Viren und Bakterien aus dem Raum gelangen. Unser Tipp: Morgens und abends 5-10 Minuten reichen aus, um alte Luft durch sauerstoffreiche Frischluft zu ersetzen. Das gibt dir auch gleich wieder neuen Schwung!

8. Wechselbäder und Saunagänge
Wer sein Immunsystem natürlich unterstützen möchte, der kann dies auch durch Wechselbäder (Kneipp‘sche Anwendung) oder regelmäßige Saunabesuche tun. Durch den schnellen Wechsel von kalt/warm wird der Stoffwechsel angeregt und die Durchblutung gefördert (Achtung bei Bluthochdruck und Venenleiden!). Saunabesuche können das Immunsystem unterstützen, da im Körper entstandene Abfallprodukte durchs Schwitzen abtransportiert und ausgeschieden werden. Wechselbäder empfehlen sich auch für alle, die Cellulite natürlich in den Griff bekommen wollen. Hier findest du weitere Tipps, wie du der Cellulite den Kampf ansagst!

9. Mikronährstoffe vorbeugend einnehmen!
Für Personen mit schwachem Immunsystem bietet sich eine vorbeugende Einnahme wichtiger Mikronährstoffe an. Besonders Kombipräparate, die die wichtigsten Immunvitamine beinhalten (vor allem Vitamin C, D, Zink, Eisen) sind hier zu bevorzugen. Dadurch kannst du deinen eigenen Immunpool unterstützen und gehst der kalten Jahreszeit gestärkt entgegen, um Erkältungen vorzubeugen.

10. Wenn es dich erwischt hat
Was tun, wenn es dich doch erwischt hat und du dich mit Halsschmerzen, Husten, Kopfweh und Schnupfen durch den Tag quälen musst? Wie wäre es mit altbewährten Hausmitteln wie Zwiebelwickel oder Zwiebelsaft? Für einen Zwiebelwickel schneidest du Zwiebel klein, packst sie in ein Tuch und legst es dir um den Hals. Bei einer verstopften Nase können ätherische Öle (Minze, Eukalyptus) Abhilfe schaffen. Eukalyptusöl schafft auch bei Husten Abhilfe. Einfach auf Brust oder Rücken sanft einmassieren und einziehen lassen. Ebenso unterstützen Thymian (schleim- und krampflösend, antibakteriell und immunstärkend) und Eibisch (legt sich schützend auf die Schleimhäute) bei unangenehmem Husten und Atemwegsinfekten. Nicht zu vergessen: Dampfinhalationen (beispielsweise mit Salbei), Nasenduschen oder ein warmes Vollbad! Wenn gar nichts mehr hilft, kann es wohl nur noch Mama’s selbstgemachte Hühnersuppe und Bettruhe richten.

Zwiebelwickel, Essigsocken und Co.

Wenn sich eine Erkältung ankündigt, wird häufig auf alte Hausmittel von Oma zurückgegriffen. Besonders oft zum Einsatz kommt die Zwiebel. Sie ist bekannt für ihre positive Funktion auf unser Immunsystem. Ihr wird eine desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.

Zwiebelwickel – so geht’s:

Eine Zwiebel in grobe Stücke schneiden und in der Pfanne rösten. Geschirrtuch ausbreiten und mit der Zwiebel befüllen. Anschließend an beiden Enden einklappen, damit nichts rausfällt. Über Nacht auf die Brust legen. Besonders empfehlenswert bei Husten und Schnupfen.

Auch Essigsocken (in Österreich häufig als „Essigpatscherl“ bekannt) sind als traditionelle Hausmittel bekannt. Sie sollen den Körper besonders bei Fieber unterstützen.

Essigsocken – so geht’s:

Ca. ein Liter kaltes Wasser in eine Schüssel füllen und 2 Esslöffel Essig dazugeben. Anschließend ein Paar Wollsocken in das Gemisch tunken, bis sie sich gut vollgesaugt haben. Bevor die Socken angezogen werden gut auswringen und ein sauberes Paar Socken darüber ziehen.

Ein beliebtes Mittel gegen Fieber ist auch Oma’s Krennkrette. Sie kommt auch bei Halsschmerzen zum Einsatz.

Krennkette – so geht’s:

Krenn gut waschen und in Scheiben schneiden. Anschließend in lauwarmes Wasser einlegen und einweichen lassen. Wenn die Krennscheiben weich sind, auf eine Schnur aufziehen und der kränkelnden Person um den Hals legen. Erst dann abnehmen, wenn der Krenn getrocknet ist. Erprobt im Kampf gegen Viren!

Auch Erdäpfel (Kartoffeln) dürfen in Oma’s Hausapotheke nicht fehlen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Hausmittelchen sind diese relativ geruchslos.

Erdäpfelwickel – so geht’s:

Ca. zwei Erdäpfel kochen und samt Schale zerdrücken. Geschirrtuch ausbreiten und die zerdrückte Masse darauf verteilen. Anschließend zusammenklappen und auf die Brust legen.

Ein selbstgemachter Hustensaft darf im Repertoire auch nicht fehlen. Dazu findet man eine Vielzahl an Rezepten, beispielsweise aus Honig, Kandiszucker und Rettich (österreichisch: Radi).

Selbstgemachter Hustensaft mit Zwiebel – so geht’s:

Eine große Zwiebel in feine Ringe schneiden, mit 3 Esslöffel Zucker bedecken und ca. 3 Stunden zugedeckt stehen lassen. Jede Stunde kann ein Esslöffel des Saftes eingenommen werden. Solange wiederholen, bis man sich wieder wohler fühlt.

Auch Salben können in wenigen Schritten selbst zuhause hergestellt werden. Für trockene Haut oder zur Wundheilung eignet sich beispielsweise die Ringelblumensalbe.

Ringelblumensalbe – so geht’s:

In einem Topf ca. ½ kg Schweinefett erhitzen und eine Hand voll Ringelblumen (Blütenblätter) dazugeben. Umrühren, aufschäumen lassen und dann vom Herd nehmen. Über Nacht zugedeckt stehen lassen, am nächsten Tag leicht erwärmen und durch ein sauberes Leinentuch in ein gut verschließbares Gefäß seihen.

Zur Kräftigung der Lunge (beispielsweise nach einer Lungenentzündung) bietet sich dieses selbstgemachte Rezept an:
4 frische Eier mit der Schale in ein Glas geben, mit dem Saft von ca. 12 Zitronen bedecken und 14 Tage stehen lassen. Täglich schütteln! Nach Ablauf der 14 Tage die Konsistenz durch ein Sieb filtern, ¼ kg Kandiszucker und 3 Stamperl Kognak einrühren und in eine Flasche einfüllen. Täglich 1-3 Stamperl trinken! PS: Immer gut aufschütteln. Auch für Kinder gut geeignet!

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  • Tolle Hausmittel!

    Cooler Bericht!
    Die Tipps mit den Essigpatscherl find ich super, kenn ich auch noch aus meiner Kindheit ☺️

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