Säure-Basen-Haushalt: Wenn der Körper übersäuert

Immer wieder begegnet uns der Begriff der „Übersäuerung“. Doch was ist das eigentlich? Gibt es sie wirklich? Gerade als Hersteller von qualitativ hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln wollen wir dich mit diesem Beitrag informieren und dir gleichzeitig Möglichkeiten anbieten, wie du selbstverantwortlich einer „Übersäuerung“ vorbeugen kannst – und das belegt durch die Wissenschaft. 

Grundlagen des Säure-Basen-Haushaltes

Ein kurzer Abstecher in die Welt der Chemie bleibt uns dabei leider nicht erspart! Der Däne Brønsted hat die Begriffe Säure und Base folgendermaßen definiert:
Eine Säure ist eine Substanz, die sogenannte Protonen (H+-Ionen) abgibt, wohingegen eine Base Protonen aufnehmen kann.
Typische Säuren sind z.B. Kohlensäure (H2CO3), Salzsäure (HCl), Schwefelsäure (H2SO4), etc. Wenn wir die Protonen (H+-Ionen) abspalten, entstehen aus den Säuren die Basen, d.h. Carbonat (HCO3-), Chlorid (Cl-), Sulfat (HSO4-). Was du sofort erkennst, ist, dass Säuren und Basen unzertrennlich zusammengehören.
Da im menschlichen Körper ständig biochemische Auf- und Abbauprozesse stattfinden, hat der Mensch natürlich verschiedenste Mechanismen, um diese zu regulieren. Dabei entstehen auch toxische Substanzen, die unschädlich gemacht bzw. abtransportiert werden müssen. Dazu dienen uns verschiedene Puffersysteme, aber auch unsere Ausscheidungsorgane: Haut, Lunge, Leber, Darm und Nieren. Wenn wir also von einer latenten Übersäuerung sprechen, hat das immer etwas mit der Entgiftung des Körpers zu tun.

Ein Beispiel

Allein bei jedem Atemzug entsteht im Körper Kohlendioxid (CO2) – und wir wissen, dass zu viel CO2 schädlich ist. Damit dieses CO2 im Körper nicht überhandnimmt, atmen wir es über die Lunge aus. Doch woher kommt das CO2? Wir bilden es im Körper selbst in Form von Kohlensäure, die sich quasi in Wasser und CO2 spaltet, was wir dann eben über die Lunge bzw. Niere ausscheiden. Und das ist ein wichtiger Mechanismus, um den Organismus nicht zu übersäuern und zu schädigen.

Was genau ist der pH-Wert?

Der pH-Wert ist eine Messgröße des Säure-Basen-Haushaltes. Das p steht für potentia (Kraft), das H für Hydrogenium (Wasserstoff). Gemessen wird dabei die Konzentration der Wasserstoffionen (H+-Ionen). Die Skala reicht von 0 bis 7 im sauren Bereich, von 7 bis 14 im basischen Bereich. Bei einem pH-Wert von 7 sind positiv und negativ geladene Teilchen im Gleichgewicht (neutral). Das bedeutet also, je höher die Konzentration an Wasserstoffionen, desto niedriger und saurer der pH-Wert.

  • Der Magen weist den sauersten pH-Wert auf: Die gebildete Salzsäure zersetzt unsere Nahrung und tötet schädliche Mikroben ab. Der pH-Wert des Magensafts liegt nüchtern, d.h., ohne enthaltener Nahrung, zwischen 1,0 und 1,5. Wird der Magen mit Speisebrei gefüllt, steigt der pH-Wert im Magen auf Werte zwischen 2 und 4.
  • Auf der Haut bildet sich überwiegend ein saures Milieu (pH 4,7 – 5,75), wo dann „gu-te“ Bakterien schädliche Einflüsse abwehren. Man spricht vom „Säureschutzmantel“ der Haut. Über den Schweiß werden überschüssige Säuren ausgeschieden. Daraus folgt: Kosmetika, die pH-hautneutral sind, sind eigentlich sauer.
  • Der Speichel ist meist leicht sauer, bekämpft schädliche Bakterien im Mund und schützt die Zähne. Die Verdauung der Nahrung beginnt praktisch schon im Mund.  Im Dünndarm finden wir meist basische Werte über 8. Hier wird der saure Speisebrei durch basische Pankreassäfte neutralisiert. Das ist wichtig, denn sonst würde dauer-haft unsere Darmschleimhaut angegriffen.
  • Im Urin variiert der pH-Wert zwischen 4,8 und 7,6. Grundsätzlich spiegelt der pH-Wert im Urin unsere Ernährungsgewohnheiten wider.
  • Im Blut ist der pH-Wert konstant bei 7,4. Die Säure-Basen-Bilanz des Blutes wird von einem ausgeklügelten System reguliert, weil bereits geringe Abweichungen zu schweren Organschäden führen können. Dafür sind verschiedene Puffersysteme da, wie der Kohlensäure-, der Phosphat-, der Protein- und der Hämoglobinpuffer. Abweichungen beim Blut-pH treten bei schweren Erkrankungen auf. Bei einer starken pH-Wert-Veränderung muss eventuell eine Behandlung auf einer Intensivstation erfolgen. Da der Körper normalerweise den pH-Wert in einem engen Rahmen konstant hält, muss man keine Maßnahmen ergreifen, um den pH zu erhöhen oder zu erniedrigen. Durch Veränderung der Atmung kann der pH-Wert kurzfristig leicht erniedrigt sein, wird aber sofort durch eine veränderte Stoffwechsellage kompensiert. Nur wenn die Störung der Atmung anhält oder die Kompensation über den Stoffwechsel nicht mehr gelingt, sinkt der pH wieder und es kann zu lebensbedrohlichen pH-Werten kommen. Es gibt aber auch Erkrankungen, wie z.B. Diabetes mellitus, die zu einer Veränderung des Stoffwechsels führen und der Körper mittels vermehrter Atmung das entstandene CO2 ausscheiden muss, um den pH-Wert wieder zu steigern. Man unterscheidet hier die Begriffe „respiratorische Azidose“ und „metabolische Azidose“.

    Die respiratorische Azidose ist mit einer vermehrten Bildung und zugleich unzu-reichenden Abatmung von Kohlendioxid verbunden; dadurch reichert sich CO2 im Organismus an und hat schädigende Auswirkungen zur Folge. Das kann bei Lungen-entzündungen, COPD oder schweren Asthmaanfällen passieren.

    Die metabolische Azidose zeigt sich durch vermehrte Säurebildung und unzu-reichende Ausscheidung von Giftstoffen über die Niere. Diabetes mellitus Typ I ist eine Erkrankung, die das zur Folge hat, aber auch Alkoholmissbrauch, Hungerzustände, Schock und Nieren- oder Leberschwächen können eine Stoffwechselentgleisung verursachen. Auch Medikamente, wie z.B. das bei Diabetes Typ II eingesetzte Metformin, können eine Azidose hervorrufen.

Auch unsere Knochen und Zähne sind an der Säure-Basen-Regulation beteiligt und stellen ein weiteres wichtiges Puffersystem dar. Der Knochen dient als Speicherort für Mineralstoffe und unterliegt einem ständigen Auf- und Abbau. Bei einer erhöhten Säurelast nimmt der Knochen einen Teil der Protonen auf. Im Austausch werden Natrium- und Kaliumionen (Na+, K+) und in späterer Folge auch Calciumcarbonat und Calciumhydrogenphosphat aus dem Knochen in die sogenannte extrazellulare Flüssigkeit, das ist die Flüssigkeit rund um die Zellen, abgegeben. Auf der anderen Seite fangen unsere Knochen ein zu viel an Basen ab und sind dadurch ein weiteres wichtiges Regulativ.

Wenn wir also von Übersäuerung sprechen, ist eine sogenannte latente Gewebsazidose gemeint, ein Zustand, der den Gesamtorganismus betrifft, nicht aber den Blut-pH. Gemeint ist eine Verringerung der gesamten Pufferkapazitäten im Organismus durch vermehrten Bedarf an Pufferbasen. Besonders ältere Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion sind hier gefährdet. Ganz allgemein kann man sagen, dass die Säure-Basen-Regulation eines 75-jährigen nur mehr 25% der Kapazität im Vergleich zu einem 30-jährigen erreicht.

Außerdem sollte der Begriff Übersäuerung auch ganz klar abgegrenzt werden von Beschwerden wie z.B. Sodbrennen oder unspezifische gastritische Beschwerden, die durch die Magensäure und/oder einer Fehlbesiedelung mit Helicobacter pylori hervorgerufen werden. Der Magen ist zwar das zentrale Regulationsorgan des Säure-Basen-Haushaltes, doch muss man hierbei einige Dinge berücksichtigen und darf nicht alles in einen Topf werfen.

Im Magen werden nämlich sowohl Säuren (Salzsäure), aber auch entsprechend Basen (Natriumbicarbonat) gebildet. Doch wie funktioniert das im Magen? Die Salzsäure wird ins Mageninnere abgegeben und erfüllt dort wichtige Aufgaben hinsichtlich der Verdauung und der Abwehr von möglichen schädlichen Keimen, die wir über die Nahrung in den Körper bringen. Gleichzeitig wird die Base an das Blutsystem abgegeben und zu den sogenannten basophilen Organen transportiert. Alle Speicheldrüsen, die Leber, die Galle und der Dünndarm bilden basische Sekrete, die wiederum essenziell für die Verdauung sind. Weitere basophile Organe sind auch die Brustdrüsen der Frau, die Prostata und die Grundsubstanz, die pauschal als Bindegewebe bezeichnet wird.

Die Grundsubstanz befindet sich rund um die Zellen herum und ist wichtig, dass der Transport von Stoffwechselprodukten oder Nährstoffen zwischen den einzelnen Zellen überhaupt möglich ist. Dabei werden natürlich auch Abfallprodukte (Schlacken) abgegeben, die dann über die Nieren ausgeschieden werden müssen. Die vermehrte Neigung zu Cellulite kann das widerspiegeln. Je mehr Säuren im Körper sind, desto mehr Base brauchen wir, um zu neutralisieren. Aber wie wir gerade gehört haben, wird automatisch auch bei jeder Basenproduktion im Magen Salzsäure freigesetzt. Dadurch sinkt jedoch der pH-Wert im Magen noch weiter ab. Je niedriger dieser pH-Wert wird, umso schädlicher ist die Magensäure für den Körper, weil sie immer ätzender wird. Um sich zu schützen, stellt der Magen letztlich die Produktion von Salzsäure ein – dadurch aber wiederum auch die Herstellung der Basen. Ein Teufelskreis beginnt! Auch die langfristige Einnahme von Protonenpumpenhemmern (PPI) zur Hemmung der Magensäureproduktion stört dieses physiologisch relevante System massiv.

Schon einmal etwas vom PRAL-Wert gehört?

Gerade durch unseren Lebensstil können wir eine latente Azidose aber maßgeblich beeinflussen. Insbesondere unsere Ernährung und Getränke können den Säure-Basen-Haushalt deutlich beeinflussen. Wir unterscheiden „säure-generierende“ und „basische“ Lebensmittel. Der PRAL-Wert (Potential Renal Acid Load) wird in Milliäquivalent pro 100 g Lebensmittel (mEq/100 g) angegeben und ist ein Maß für die potenzielle Säurebelastung der Nieren. Der PRAL-Wert gibt also an, ob die jeweilige Lebensmittelgruppe einen basischen (negatives Vorzeichen) oder säuernden (positives Vorzeichen) Effekt im Körper hat. Basen können dem Körper lediglich durch Gemüse und Obst Basen zugeführt werden können. Im Gegensatz dazu führen der Konsum von viel Fleisch und Wurst, aber auch Fisch, Käse und Getreideprodukte zu einer vermehrten Säurebelastung.

Eine Erkrankung, bei der diese Säure-Basen-Regulation nicht mehr funktioniert, ist beispielsweise die Gicht. Sie zählt zu den Wohlstandserkrankungen und zeichnet sich durch erhöhte Harnsäurebildung aus. Die Harnsäurekristalle setzen sich in den Gelenken fest und verursachen Schmerzen und Entzündungsprozesse. Die Harnsäure entsteht beim Abbau von Proteinen (Fleisch) und Alkohol. Bei Vegetariern und Veganern kommt diese Erkrankung so gut wie nicht vor, was nahelegt, dass eine pflanzenbasierte Ernährung, die dem Organismus wesentlich mehr Basen bereitstellt, positive Auswirkungen hat im Vergleich zu einer sehr säurelastigen Ernährung.

Das bedeutet aber nicht, dass wir auf Fleisch, Fisch, etc. verzichten müssen. Es geht lediglich darum, dass der Konsum von säuernden zu basischen Lebensmitteln in einem entsprechenden Verhältnis stehen soll (20:80). Die heute übliche Kost verarmt an basischen Komponenten und besteht größtenteils aus Weißmehlprodukten, Zucker, tierischem Eiweiß, Alkohol und zuckerhaltigen Getränken.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist Stress! Dauerhafte bzw. langfristige psychische Überbelastung kann genauso eine latente Übersäuerung fördern. Das gleiche gilt auch für körperliche Stresssituationen. Unprofessionelles Sport- bzw. Fitnesstraining zwingt den Körper in eine sogenannte anaerobe Energiegewinnung, bei der sehr viel Lactat entsteht. Lactat ist ebenfalls eine Säure, die bei dauerhaftem Falsch- aber auch Übertraining zu entsprechenden Stoffwechselbelastungen führt. Dieser Zustand wird oft noch durch einen nicht berücksichtigten Mehrbedarf an Mikronährstoffen und einer erhöhten Bildung von freien Radikalen beim Sport verschärft.
Umgekehrt ist die weit verbreitete Bewegungsarmut genauso förderlich für eine Übersäuerung. Durch regelmäßige und intensive Bewegung sowie intensives Schwitzen werden auch Entsäuerungsmechanismen aktiviert – sowohl über die Haut, als auch durch die Atmung. Wenn diese ungenutzt bleiben, bilden sich vermehrt „Gewebsschlacken“ und saure Produkte, die in weiterer Folge Einfluss auf die Mikrozirkulation haben und orthopädische Beschwerden begünstigen können.
Die Basen im Körper werden auch über den Stuhl ausgeschieden und im Darm von unserer Darmflora verbraucht. Bei Durchfall kann dieser Verbrauch massiv ansteigen. Auch bei einer Fehlbesiedelung im Darm (Dysbiose) werden durch zu viel Fäulnisflora vermehrt Basen wie Bicarbonat verbraucht.

Auswirkungen

Durch Studien belegbar sind derzeit nur die Auswirkungen einer Übersäuerung auf den Knochen in Form der schon erwähnten Entmineralisierung. Ansonsten findet man in der Literatur beschriebene Beschwerden wie ganz allgemeine Befindlichkeitsstörungen, wie Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebsschwäche, etc. Auch eine erhöhte Allergiebereitschaft und Auswirkungen auf unser Immunsystem werden diskutiert, sind aber noch nicht ausreichend belegbar.

Tipps für einen gesunden Säure-Basen-Haushalt

Wenn du einige hier angeführte Tipps beherzigst, kannst du deinen Säure-Basen-Haushalt selbst positiv beeinflussen.

  • Ernährung

Für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt solltest du auf eine Ernährung achten, die zu etwa 80 Prozent aus basischen und zu etwa 20 Prozent aus säurebildenden Lebensmitteln besteht. Ob ein Lebensmittel sauer oder basisch ist, kann für den Laien etwas irritierend sein. Denn gerade Zitrusfrüchte enthalten zwar Säuren, werden aber basisch verstoffwechselt. Zu Beginn einer Umstellung auf vermehrt basische Lebensmittel kannst du zusätzlich auch hochwertige Mikronährstoffpräparate, die ohne Aromen oder Konservierungsstoffe auskommen, zurückgreifen.

Basenbildende Lebensmittel

Generell sind vor allem Gemüse und Obst basenbildend.
Stark: Rosinen, getrocknete Feigen, Spinat, Grünkohl, Fenchel, Kräuter, Blattsalate, Kartoffeln, Gemüsesäfte, Kaffee, Orangensaft
Schwach: Molke, Essig, grüne Bohnen, Haselnüsse, Butter, Pilze, Honig, Kräutertee, Mineralwasser ohne Kohlensäure

Säurebildende Lebensmittel

Stark: Fleisch, Wurst, Fisch, Meeresfrüchte, Käse, Eier, Getreide, Reis, Erdnüsse
Schwach: Milch, Rahm, Naturjoghurt

Neutrale Lebensmittel

Olivenöl, Sonnenblumenöl, Kefir, Schlagobers, Ghee

  • Atmung

Versuche, ganz bewusst zu atmen und immer wieder mal kräftig auszuatmen, denn über die Lunge atmen wir täglich große Mengen an Säuren (in Form von Kohlendioxid) aus. Viel Bewegung an der frischen Luft, leichtes Ausdauertraining oder ausgedehnte Spaziergänge helfen dabei, den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren.

  • Die Leber schonen

Die Leber ist ein sehr wichtiges Organ in Sachen Säure-Basen-Gleichgewicht. Sie ist unser wichtigstes Entgiftungsorgan. Du kannst deine Leber unterstützen, indem du keinen (oder nur wenig) Alkohol trinkst und auch nicht zu viele Medikamente einnimmst. Ernährungsmäßig kannst du deiner Leber mit Bitterstoffen helfen. Iss mehr bitter schmeckende Kräuter, Gemüse und Obst oder trinke hin und wieder Kräutertees mit Bitterstoffen wie beispielsweise Tausendgüldenkraut oder Löwenzahn, etc.

  • Regelmäßig schwitzen

Über den Schweiß kann dein Körper überschüssige Säuren gut los werden. Daher ist sportliche Betätigung sehr wichtig. Regelmäßiger, moderater Ausdauersport garantiert eine gute Sauerstoffversorgung. Auch Saunabesuche helfen, deinen Körper zu entsäuern. Allerdings ist zu beachten, dass gerade die finnische Sauna insbesondere mit Aufgüssen problematisch sein kann. Für den Körper bedeuten solche Saunagänge Stress! Optimal hingegen sind hier die Biosaunen, die bei Temperaturen um die 60°C und einer hohen Luftfeuchtigkeit ein gesundes Training garantieren. Auf das Trinken von Wasser nicht vergessen!

  • Stress abbauen

Es ist inzwischen zwar schon eine Binsenweisheit, dass permanenter Stress schädlich ist und eben auch zu Übersäuerung führen kann. Dennoch ist es nicht immer leicht, dem Stress zu entkommen. Verantwortlich dafür sind die Stress-Hormone Cortisol und Adrenalin. Bei Stress wird die Verdauung heruntergefahren, Leber und Nieren arbeiten auf Sparflamme und auch die Atmung leidet; sie wird flacher und die Ausscheidung überschüssiger Säuren wird weniger.

  • Baseninfusionen

Besonders bei älteren, multimorbiden Personen, die von ständiger Erschöpfung und Antriebslosigkeit klagen, kann eine Baseninfusion durchaus eine Option sein.

Mikronährstoffe können unterstützen

Um gar nicht erst in ein Basendefizit zu kommen oder begleitend zu einer ausgewogenen (überwiegend basischen) Ernährung können auch bestimmte Mikronährstoffprodukte eingenommen werden. Etwa Basenpulver Sticks, die viele basische Mineralstoffverbindungen enthalten: Alle 4 Elektrolyte Magnesium, Calcium, Kalium und Natrium sowie die basischen Citrate, Carbonate und Hydrogencarbonate und das Spurenelement Zink als Cofaktor für die Carboanhydrase. Die Carboanhydrase ist ein wichtiges Enzym im Magen, das die Säure-Basen-Bildung reguliert. Zink trägt zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel bei. Magnesium sorgt für ein normales Elektrolytgleichgewicht. Kalium und Magnesium unterstützen das Nervensystem und gemeinsam mit Calcium sind sie für eine normale Muskelfunktion wichtig. Weiters sind Magnesium und Calcium für einen ausgeglichenen Energiestoffwechsel essenziell.

 

Tags: Ernährung

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