Gesunde Nägel durch Vitamine von innen

Genauso wie Haut und Haare können Nägel als Symbol innerer Schönheit und körperlicher Gesundheit angesehen werden. Doch unsere Nägel an Händen und Füßen brauchen viel Aufmerksamkeit. Sie reagieren sehr stark auf äußere Einflüsse, indem sie spröde werden und leicht brechen oder splittern und sich verfärben. Auch Krankheiten und Ernährungsgewohnheiten können das Nagelbild verändern. Es lohnt sich also, den Nägeln Zeit zu widmen und sie regelmäßig in Schuss zu halten. Wie ihr sie richtig pflegt, zeigen wir euch hier.

Welche Funktion haben unsere Nägel?

Menschen und Affen (zusammengefasst unter dem Begriff Primaten) sind die einzigen Lebewesen auf unserer Erde, die Nägel haben. Nägel bestehen aus einer Nagelplatte, die auf einem Nagelbett liegt, während die Nagelhaut den Anfang der Nagelplatte bedeckt und den gesamten Nagel vor Infektionen schützt. Die Nagelplatten bestehen übrigens aus verhornten Hautzellen der Nagelmatrix (= Nagelwurzel), die hauptsächlich aus Keratin zusammengesetzt sind. Dieses Keratin tragen wir auch in unseren Haaren und ist weiters in den Krallen von Raubtieren und Federn von Vögeln zu finden. In der Vergangenheit waren starke Nägel von Vorteil, denn sie wurden als Werkzeug eingesetzt und dienten sogar der Selbstverteidigung. Für uns heute nicht mehr relevant lohnt es sich trotzdem, die Nägel im Auge zu behalten, denn sie können Hinweise auf den Gesundheitszustand geben.

Das verraten deine Nägel über dich

Fingernägel können viel über den Zustand eines Menschen verraten. Woran erkennt man gesunde Nägel? Zum einen and der Festigkeit, zum anderen an der Biegsamkeit und Ebenmäßigkeit. Zudem haben sie eine leichte Wölbung. Außerdem wachsen gesunde Nägel schneller. Weisen die Nagelflächen plötzlich Veränderungen auf, fragen sich viele erstmals, wie denn Nägel eigentlich mit Nährstoffen versorgt werden. Der Nagel selbst wird nicht durchblutet, dennoch wird er über die Nagelwurzel mit Nährstoffen versorgt. Bei einem erhöhten Bedarf des Körpers kann die Versorgung des Nagels ins Stocken geraten – das hat sichtbare Folgen für dessen Form, Festigkeit und Farbe. Rillen sehen nicht besonders schön aus und dürfen nur vorsichtig abgefeilt werden. Die Ursachen können verlangsamtes Nagelwachstum sein, wie es im Alter vorkommen kann, aber auch einfach eine verminderte Durchblutung der Nagelmatrix. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung und eine vermehrte Flüssigkeitsaufnahme können hier Abhilfe schaffen und den Stoffwechsel ankurbeln.

Auch die Farbe gibt Aufschluss über die Nagelgesundheit. Normale Fingernägel sind rosa. Bei weißen Flecken auf den Fingernägeln kann es sich um kleine Lufteinschlüsse in der Nagelplatte handeln, die z.B. durch Mikroverletzungen entstehen. Diese sind nicht weiter tragisch. Verfärbungen durch das gesamte Farbspektrum, Unregelmäßigkeiten wie Krallennägel, Uhrglasnägel oder Plateaunägel sowie stark nach oben gewölbte Nägel, eingesenkt wie ein Löffel, mit Einbuchtungen oder starke Rillen – die Nageldiagnostik ist mittlerweile weit fortgeschritten und kann auf Erkrankungen hindeuten. Bei Auffälligkeiten lohnt sich auf jeden Fall der Gang zum Hautarzt.

Tipps für gesunde Nägel

Unsere Nägel brauchen regelmäßige und umfassende Pflege, damit sie gesund bleiben.

  • Feilen: Feilen ist besser als mit einer Schere zu schneiden. Für deine Fingernägel solltest du keine Metallfeile verwenden, weil sie den Nagel zu stark aufraut. Richtiges Feilen heißt, nur in eine Richtung zu feilen (kein Hin und Her). Am besten von der Ecke zur Mitte, das verhindert die Ausfransung der Nagelkante. Zehennägel gerade feilen und nicht die Ecken ausfeilen. Das kann dazu führen, dass der Nagel einwächst.
  • Nagelhaut: Sie sollte nicht beschnitten, sondern nur zurückgeschoben werden. Am besten nach dem Duschen, wenn die Haut eingeweicht ist. Du kannst auch ein spezielles Nagelöl zur Pflege bzw. zum Baden der Nägel verwenden. Etwa Oliven-, Jojoba-, Lavendel- oder Mandelöl.
  • No go’s sind Nägelbeißen oder das Herumzupfen an der feinen Nagelhaut. Es sieht nicht nur hässlich aus, durch kleine Verletzungen können Schmutz, Bakterien und Viren oder Pilze eindringen und so die Nägel langfristig angreifen.
  • Lackieren: Beim Lackieren der Nägel gibt es einiges zu beachten. Zunächst sollten Nägel nicht unmittelbar nach dem Baden lackiert werden, da sie aufquellen und sich erst nach einiger Zeit wieder zusammenziehen. Der Lack platzt dann ab. Nagellackentferner, am besten acetonfrei, kann man nicht nur zum Entfernen, sondern auch vor dem Lackieren verwenden. Das entfettet den Nagel und der Lack hält besser. Lack gut trocknen lassen. Vor allem künstliche Nägel beanspruchen die Haut und den Nagel.
  • Putzen: Beim Hausputz sollten die Nägel durch Handschuhe vor Reinigungs-mitteln geschützt werden.
  • Cremen, cremen, cremen: Haut und Nägel freuen sich über eine Extraportion Pflege bis in die Fingerspitzen.

Die richtige Ernährung

Um seine Nägel gesund zu erhalten, ist eine ausgewogene Ernährung von großer Bedeutung. Was man isst, wirkt sich eben auf das äußere Erscheinungsbild aus. Das betrifft neben der Haut und den Haaren auch die Nägel. Ist die Nagelmatrix nicht gut versorgt, können auch die Nägel nicht ideal aufgebaut werden. Weiters will die Haut um die Nägel ebenso gut gepflegt werden.

Folgende Mikronährstoffe sind von Bedeutung:

  • Zink ist das wichtigste Spurenelement für die Nägel. Es ist an einer normalen Zellteilung und am Schutz der Zellen vor oxidativem Stress beteiligt und vor allem im roten Fleisch, in Leber, Linsen, Pilzen sowie Haferflocken und Nüssen enthalten.
  • Ebenso sollte nicht auf eine ausreichende Selen-Versorgung vergessen werden, denn Selen ist wichtig für den Erhalt kräftiger Nägel. Weiters unterstützt es das Immunsystem und ist ein wichtiger Partner beim antioxidativem Schutz unserer Zellen. Vorhanden ist es unter anderem in Schweinefleisch, Fisch, Nüssen und Pilzen.
  • Aus der Gruppe der B-Vitamine stechen Vitamin B6 und Biotin ins Auge. Vitamin B6 ist an der Cystein-Bildung beteiligt. Cystein ist der Baustein für Keratin, das die Struktur von Haaren und Nägeln bildet. Vitamin B6 findet sich in Fleisch, Mais, Soja, Grüngemüse, Bananen und Nüssen.
  • Eisen spielt eine Rolle bei der Zellteilung und Energieversorgung, seine Aufnahme kann durch Vitamin C zusätzlich verbessert werden. Reich an Eisen sind rotes Fleisch, Leber, Weizenkleie, Kürbiskerne, und Hülsenfrüchten sowie Kohlgemüse.

 

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