Vitamine & Mikronährstoffe als Ergänzung zur Pille

Gut versorgt trotz Antibabypille

Die Antibabypille ist seit Jahrzehnten eine der beliebtesten Verhütungsmethoden der Frau. Besonders geschätzt wird neben der einfachen Einnahme der relativ sichere Schutz vor ungewollten Schwangerschaften. Täglich eine Tablette und für die Verhütung ist gesorgt – klingt verlockend, oder? Doch so praktisch die Pille für viele Frauen auch ist, oft werden die Nebenwirkungen unterschätzt.

Die Pille bietet neben ihrem ursprünglichen Nutzen – nämlich der Vorbeugung ungewollter Schwangerschaften – zahlreiche Zusatznutzen, die besonders bei jungen Frauen eine wichtige Rolle in der Entscheidungsfindung spielen. So lindert die Pille häufig nicht nur Menstruationsbeschwerden, sondern verspricht auch schönere Haut und kräftigere Nägel. Diese Vorteile reichen oftmals aus, um sich für die Pille zu entscheiden. Dabei werden ernstzunehmende Nebenwirkungen oft nicht beleuchtet.

Was bewirkt die Pille im Körper?

Die meisten Pillen sind Kombinationspillen, die künstliche Hormone enthalten. Diese Hormone ähneln stark den körpereigenen weiblichen Geschlechtshormonen Östrogen und Gestagen. Durch die tägliche Einnahme einer Tablette wird der Hormonhaushalt beeinflusst und verhindert, dass eine Eizelle in den Eierstöcken heranreift und es zum Eisprung kommt. Etwas anders verhalten sich die Monopräparate, die nur Gestagen enthalten. Die sogenannte Minipille wirkt über eine Verdickung des Gebärmutterschleimes.

Nebenwirkungen der Pille

Die Pille erleichtert das Leben vieler Frauen, das ist und bleibt unumstritten. Gegen diese Tatsache lässt sich auch nichts einwenden. Wichtig ist jedoch, die Nebenwirkungen zu kennen. Eine der bekanntesten Risiken bei der Einnahme von oralen Kontrazeptiva ist die Thrombosegefahr. Wenn ein Gerinnsel die Blutgefäße verengt oder verstopft, kann sogar eine Lungenembolie, ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall die Folge sein. Frauen, die in der Familie eine Vorbelastung mit thrombotischen Problemen haben oder selbst schon ein kardiovaskuläres Risiko aufweisen, sollten dies unbedingt ihrem Gynäkologen mitteilen. Im Gespräch mit dem Arzt wird dann über eine geeignete Verhütungsmethode entschieden.

Leichtere Nebenwirkungen, die im Alltag vieler Frauen auftreten sind Symptome wie Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen oder Übelkeit, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Wassereinlagerungen oder Gewichtszunahme. Und obwohl diese Symptome ständiger Begleiter vieler Frauen sind, werden sie oft nicht mit der Pille in Verbindung gebracht. Stattdessen werden sie mit Stress im Job/in der Freizeit, ungesunder Ernährung oder Unstimmigkeiten mit dem Partner abgetan.

Einfluss auf Vitaminhaushalt und Wohlbefinden

Studien belegen, dass orale Kontrazeptiva den Haushalt und Stoffwechsel von lebenswichtigen Vitaminen (z.B. Folsäure) und Mineralstoffen (z.B. Magnesium) beeinträchtigen. Dies äußert sich durch einen verringerten Blutspiegel an Folsäure, Vitamin B6, Vitamin B12, Vitamin C, Magnesium und Zink. Orale Kontrazeptiva benutzen nämlich im Körper bei der Aufnahme, Verstoffwechselung und Ausscheidung die gleichen Stoffwechselwege wie Vitamine und Mineralstoffe. Dabei wetteifern Pille und Vitamine um die gleichen Enzyme und Transporter.

Warum ist eine Mikronährstoff-Versorgung so wichtig?

Die Antibabypille kann im Körper den Mikronährstoff-Haushalt durcheinanderbringen. Dies betrifft vor allem die B-Vitamine. Dazu zählen unter anderem die Folsäure und Vitamin B6, deren Bedarf durch die hormonelle Verhütung ansteigt. Auch die Magnesium- und Zinkstoffwechselwege können ins Ungleichgewicht gebracht werden. Die beiden Mikronährstoffe sind im Körper an mehr als 300 Stoffwechselvorgängen als Cofaktoren beteiligt und dadurch besonders wichtig.

Die B-Vitamine B2, B6, B12, C und Magnesium spielen eine Rolle im Energiestoffwechsel. Vitamin B2, B6, B12, Magnesium sowie Vitamin C unterstützen das Nervensystem. Vitamin B12, B6, Folsäure, Magnesium und Vitamin C tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei und sind für die psychischen Funktionen wichtig. Vitamin B6, B12 und Folsäure unterstützen einen normalen Homocystein-Stoffwechsel. Vitamin C und Zink tragen zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei und unterstützen das Immunsystem. Zink und Magnesium sind wichtig für den Erhalt gesunder Knochen, Magnesium unterstützt eine normale Muskelfunktion und  Zink trägt zur kognitiven Leistung sowie zu einem normalen Säure-Basen- und Fettsäure-Stoffwechsel bei. Für die normale Bildung von roten Blutkörperchen sind Vitamin B6 und B12 wichtig, Vitamin B2 unterstützt den Erhalt normaler roter Blutkörperchen. Vitamin C unterstützt die Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße.

Ein besonderes Augenmerk sollte auf Folsäure gelegt werden: Nach Absetzen der Pille bei Kinderwunsch ist auf eine ausreichende Zufuhr an Folsäure zu achten, da es für das Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft notwendig ist. Folsäure ist für die Zellteilung, die Blutbildung und die Psyche wichtig. Die ergänzende Aufnahme von Folsäure erhöht bei Schwangeren den Folatspiegel. Ein niedriger Folatspiegel ist bei Schwangeren ein Risikofaktor für die Entstehung von Neuralrohrdefekten beim heranwachsenden Fötus. Die positive Wirkung stellt sich bei einer ergänzenden Aufnahme von 400 μg Folsäure täglich über einen Zeitraum von mindestens einem Monat vor und bis zu drei Monaten nach der Empfängnis ein.

Rundum wohlfühlen trotz Pille

Eines ist sicher: Die Pille ist aus dem Liebesleben von Millionen von Frauen nicht mehr wegzudenken. Doch keine Wirkung ohne  Nebenwirkung. Um Veränderungen im Stoffwechsel erst gar nicht aufkommen zu lassen, sollten hormonell verhütende Frauen auf eine nährstoffreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse Acht geben.

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